Machst du auch diese 5 Fehler?

von Erin McGann
October 14, 2020
Diese 5 Fehler solltest du vermeiden, wenn du eine neue Sprache lernst

Herzlichen Glückwunsch, du hast dich entschieden, eine neue Sprache zu lernen. Das ist ein großer Schritt, sogar einer, der viel Belohnung für dich bereithält. Es gibt so ein paar generelle Dinge, über die Sprachlernende anfangs immer stolpern – uns allen ging es so. Also: Mach dir keinen Stress. Akzeptiere, dass dir ein Fehler unterlaufen ist und lern daraus!

Diese 5 Fehler solltest du vermeiden, wenn du eine neue Sprache lernst

1. Dir selbst immer wieder sagen, dass es superschwierig ist

Ich erinnere mich noch, dass ich eine andere Englischmuttersprachlerin getroffen habe, als ich gerade nach Deutschland gezogen war. Ihre Antwort auf alles war: „Es ist so schwierig!“ Kulturelle Eigenheiten und natürlich auch, die Sprache zu verstehen. Wenn du während des Lernens die ganze Zeit denkst: „Es ist ja so hart“, dann wirst du es auch hart finden. Ja, klar, es verlangt dir einiges ab: viel Arbeit und Einsatzbereitschaft, aber das bedeutet nicht, dass es wirklich so schwer ist. Vergiss das einfach, denk lieber: „Ich schaffe das!“ Weil du es nämlich kannst!

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2. Dich zu sehr reinstürzen und dann schnell die Lust verlieren

Wir alle kennen jemanden, der sich wirklich in ein neues Hobby stürzt, das komplette Zubehör und alle möglichen Bücher kauft und 54 YouTube-Kanälen dazu abonniert… und einen Monat später ist die Luft raus. Ja, okay, mir ist das auch mal passiert und großer Enthusiasmus ist auch sehr löblich, aber wenn wir mal ehrlich sind, wird sich jetzt nicht dein ganzes Leben nur noch ums Sprachenlernen drehen. Das ist ein langfristiges Projekt, also teile dir deine Kraft gut ein. Nimm dir die Zeit, die Elemente in der Sprache und der Kultur zu finden, die dich wirklich interessieren und steck deine Energie da rein. Aber immer mit der Ruhe!

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3. Nicht genug sprechen

Schuldig! Es ist wirklich sehr verlockend, im Sprachunterricht einfach den Kopf zu senken und nichts zu sagen, bevor du nicht absolut sicher bist, dass du alles perfekt aussprechen kannst. Aber so lernst du nun mal keine Sprache. Es ist ein bisschen so wie Schnitzen: Du kannst keine schöne Skulptur machen, wenn du nur eine kleines Stückchen Holz hast. Du brauchst ein ordentliches Stück, an dem es zwar ein paar Teile geben wird, die komisch aussehen, aber die kannst du einfach wegschnitzen. Wenn du also kein großes Stück Holz hast, wirst du niemals diese schöne Skulptur schnitzen können. Das Gleiche gilt fürs Lernen. Du musst es erstmal sehr oft machen, sodass du die kleinen Kostbarkeiten entdeckst und die nicht so guten Teile wegschnitzen kannst. Ich mag an den Lingoda-Kursen besonders, dass sie mich dazu bringen, zu sprechen. Sogar die Gruppenkurse sind so klein, dass du ums Sprechen nicht herumkommst.

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4. Nur einen Kurs pro Woche besuchen – und das war’s

Ich will damit nicht sagen, dass du jeden Tag Unterricht nehmen musst, um die Sprache zu lernen. Aber es ist wirklich besser, täglich ein bisschen was zu machen, anstatt nur den Sprachkurs zum Üben zu nutzen. Es wäre schon super, wenn du vielleicht noch einen zweiten Kurs pro Woche machen könntest. Aber noch besser wäre es, wenn du zusätzlich noch Musik hören, Fernsehen gucken oder Comics in der Sprache lesen würdest. Das hilft dir einerseits dabei, Grammatik besser zu verstehen und Vokabular im Kontext zu lernen. Andererseits beginnst du dadurch auch, in der Sprache zu denken, statt nur Texte zu übersetzen.

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5. Grammatik und Vokabeln mit Listen lernen

Irgendwann werden dir deine Lehrer Listen und Übersichten zu irgendwelchen Themen zeigen. Natürlich sind diese sehr hilfreich, wenn du die Konjugation von Verben oder andere Strukturen lernst. Aber setzt dich nicht damit hin und lern diese Tabellen auswendig. Wie lernst du denn neue Wörter in deiner Muttersprache? Sicherlich nicht, indem du Vokabellisten paukst!

Wir lernen eine neue Sprache immer in einem bestimmten Kontext. Ich war zum Beispiel total glücklich, als ich letztens eine deutsche Präposition sofort erkannt habe, weil ich sie vorher im Refrain eines der Songs gehört hatte, die ich immer im Auto mitsinge. Diese ganzen Tabellen und Listen sind natürlich ein guter Anfang, aber sicherlich nicht der einzige Weg, die Sprache als Ganzes zu lernen. Suche Handyspiele, bei denen du Nomen den richtigen Artikeln zuordnen musst oder folge ein paar Instagrammern, die in deiner Zielsprache posten. Guck dir an, wie sie das Futur benutzen. Finde Themen, die dich interessieren und suche Webseiten dazu – auch in deiner Zielsprache. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass du dir diese ganzen neuen Wörter doch irgendwann merkst.

Höchste Zeit also, deinen Lingoda-Kurs zu buchen und dich auf die spannende Reise des Sprachenlernens zu begeben!

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