Die besten Tipps zum Erlernen einer neuen Sprache
von Jakob Straub
July 13, 2020

Du möchtest also eine neue Sprache lernen? Das Erste woran du vielleicht denkst, ist: „Wo soll ich anfangen?“ Sind Lehrbücher der beste Weg? Oder doch lieber Gespräche mit Einheimischen? Erfahre hier unsere 10 besten Tipps.

Die 10 besten Tipps zum Sprachenlernen

Fokussiere dich auf das Wesentliche und fang einfach an

Wenn du dich am Anfang überfordert fühlst, schalte einen Gang zurück und denke daran, wieso du dir die ganze Mühe machst. Es ist wahrscheinlicher, dass du dir Dinge einprägst, die dich interessieren. Du legst Wert auf die Aussprache? Dann fange damit an; benötigst du Business Englisch für deinen Job? Dann beginne mit den wichtigsten Wörtern, die du kennen solltest; du willst dich auf Anhieb verständigen können? Dann lerne zuerst die gebräuchlichsten Phrasen.

Mache Notizen und schlage die Wörter nach

Führe ein Notizbuch oder ein Vokabelheft und notiere darin alles, was du nicht verstehst – sei es beim Lernen, beim Schauen von ausländischem Fernsehen oder im Gespräch mit anderen Leuten. Schlage die Wörter nach, die du noch nicht kennst, um sie dir schnellstmöglich einzuprägen. Wenn du dich im Ausland aufhältst oder dort arbeitest, lernst du sogar noch besser, weil du tagtäglich mit der Sprache konfrontiert wirst.

Achte auf Sprachmuster

Mit der Imitationsmethode lernst du zuerst die Sprachmuster, die deiner Muttersprache ähnlich sind. Suche am Anfang ganz einfach nach verwandten Wörtern und achte auf die Unterschiede, wie z.B bei „destiny“ (Englisch) und „destino“ (Spanisch). Die lateinischen Sprachen haben allesamt einen gemeinsamen Ursprung und somit ein ähnliches Sprachmuster. In ähnlicher Weise funktioniert das auch mit den Kasusendungen im Russischen. Mit dieser Methode kannst du viele Wörter einfach „erraten“.

Schaffe Routine beim Lernen

Jede Form des Lernens ist einfacher in einer Einrichtung, die du regelmäßig besuchst. Das Gleiche gilt auch für das Erlernen einer neuen Sprache. Erstelle einen Zeitplan für Theorie und Praxis. Integriere diesen Zeitplan in deinen Alltag. Vergiss nicht, dass wir alle unterschiedlich lernen. Der Zeitplan sollte realistisch und einhaltbar sein. Idealerweise arbeitest du immer mit der gleichen Abfolge an Themen, also z.B. Grammatik, Betonung, Wortschatz. Lege deine Lernzeit fest und lass nichts dazwischenkommen. Falls das aber doch einmal vorkommen sollte, sorge dafür, dass es nicht gleich mehrfach in Folge passiert.

Qualität vor Quantität. Lerne intensiv statt zeitaufwendig.

Das Sprichwort „Study smarter, not harder“ gilt beim Sprachenlernen in zweierlei Hinsicht: Plane kürzere Lernsitzungen, aber gehe dafür konzentrierter vor. Das bringt viel mehr Vorteile, als wenn du dich lange quälst und permanent auf die Uhr schaust. Kürzere Sitzungen sorgen dafür, dass du das Lernen länger durchhältst und motiviert bleibst. Verteile kurze Sitzungen in deinen Alltag. Wenn du nur einmal die Woche lernst, kann es sonst passieren, dass sich eine Lektion über Monate hinzieht.

Wende die Sprache an, um sie zu lernen

Wirf dich direkt ins Geschehen und suche das Gespräch zu Muttersprachlern, wann immer es geht. Versuche jede Gelegenheit zu nutzen, dich in der Fremdsprache zu unterhalten. Rede über deine Ängste, Selbstzweifel und versuche so viele Fragen wie möglich zu stellen. Sprache dient der Kommunikation, also nutze diesen Moment auch dafür. Außerdem übst du auf diese Weise, Sätze in deinem Kopf zu überlegen und zu wiederholen. Indem du sie dir in einem inneren Monolog immer wieder aufsagst.

Suche dir einen Tandem-Partner

Triff dich mit einem Muttersprachler, der dir die Sprache beibringen kann und im Gegenzug deine Sprache lernen möchte. Tandem-Partner sind einfach großartig, weil sie engagiert sind. Sie müssen die Besonderheiten ihrer eigenen Sprache erklären und entwickeln auf diese Weise neue Denk- und Analysemethoden. Dadurch profitieren am Ende beide Seiten. Ein persönlicher Sprachaustausch ist außerdem eine gute Gelegenheit, einen Muttersprachler in natura zu erleben: Achte darauf, wie er die Wörter formuliert, ausspricht und sich anderweitig mitteilt.

Sehe, höre und lese, um eine neue Sprache zu lernen

Das Nutzen mehrerer Sinne und Medien eignet sich hervorragend, um Details in der Alltagssprache und kulturelle Zusammenhänge zu erfassen. Ausländische Filme mit Untertiteln und zweisprachige Buchausgaben sind ideal für Einsteiger. Wenn du erstmal ein bisschen dazu gelernt hast, bist du in der Lage Nachrichten zu hören oder anzusehen. Außerdem kannst du dann bald auch schon Zeitungen und Zeitschriften in deiner Zielsprache verstehen.

Verteile deine Ziele auf viele kleine Sitzungen

Wenn du dich zu sehr auf das Ziel verkrampfst, eine neue Sprache fließend zu sprechen, wirst du schnell feststecken und an deine Frustrationsgrenze stoßen. Studien haben gezeigt, dass das Einteilen von Aufgaben zu einem überschaubaren Lernen führt. Wähle die Aufgaben konkret aus: Also 20 häufige unregelmäßige Verben, 50 nützliche Phrasen, 100 verwandte Verben, 5 Regeln zur Aussprache und widme dem Ganzen die Zeit, die du dafür aufbringen kannst. Je kleiner du deine Ziele steckst, desto besser kannst du sie abarbeiten. Und am Ende hast du auf jeden Fall ein gutes Gefühl!

Dranbleiben!

Um deine Ziele zu erreichen, musst du dein Vorhaben konsequent durchziehen. Ruf dir immer ins Gedächtnis, warum du das Ganze machen möchtest. Welchen Fortschritten und Erfolgen fieberst du entgegen? Wenn du dir die Aufgaben aufteilst (siehe Hinweis oben), bist du auf dem richtigen Weg. Bleib motiviert, indem du dir immer wieder vor Augen hältst, in welchem Umfang du die Themen schon bearbeitet hast. Wenn du mal einen schlechten Tag hast, mach einfach eine lustige Übung, um deine Begeisterung wieder aufleben zu lassen!

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