Unterrichten bei Lingoda: der digitale Nomade

von Lingoda Team
May 21, 2019

Lingoda Stories: Thomas Krüger

In unserem Blog Post dieser Woche möchten wir euch heute einen unserer Lehrer vorstellen. Er lebt ein faszinierendes Leben: Thomas Krüger. Lest weiter, um mehr über den einzigartigen Unterrichtsansatz unseres digitalen Nomaden zu erfahren.

Geboren wurde der 40-Jährige Thomas in Frankfurt an der Oder in Deutschland. Er hat einen Master in Wirtschaftsinformatik (M.Sc.) absolviert. Zudem hat er in vielen Ländern gelebt, wie zum Beispiel in Deutschland, der Schweiz und Kambodscha. Thomas war freiberuflicher IT Consultant, bevor er sich dazu entschied, Lehrer bei Lingoda zu werden. Er hatte schon immer das Gefühl, dass er in seinem “alten Leben” etwas verpassen würde.

„Ich habe festgestellt, dass ein Meeting nach dem anderen und eine gewaltige Anzahl an Überstunden im Büro mich einfach nicht glücklich machten. Stattdessen war das Unterrichten (oder noch besser das Inspirieren anderer zum Erlernen einer Sprache), was ich als erfüllend empfand.“

Daher entschied er sich, ein Sabbatjahr zu nehmen und mit seinem drei Jahre alten Sohn acht Monate lang um die Welt zu reisen. Er nutzte die Chance, um dem Kleinen bei jeder Möglichkeit Englisch beizubringen. Weil ihm dies so viel Spaß bereitete, wurde Thomas klar, dass er den nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen wollte. Thomas entschied sich dazu, die Lehrerbescheinigung TEFL (Lehrer des Englischen als Fremdsprache) abzulegen und sich bei Lingoda für seine Muttersprache Deutsch zu bewerben. 

digital Nomad, Thomas

Digitaler Nomade

Die Erfahrungen auf seinen Reisen waren für Thomas ein Schlüsselerlebnis und führten dazu, dass er seinen Vollzeitjob an den Nagel hing und ein „digitaler Nomade“ wurde. Aber was genau bedeutet das eigentlich? So drückt er es mit seinen eigenen Worten aus:

„Ein digitaler Nomade ist jemand, der keinen festen Ort hat, an dem er lebt, und der sein Geld über das Internet verdient.“

Da er remote – also aus der Ferne – arbeiten kann, ist es ihm möglich, verschiedene und exotische Länder zu bereisen. Die Arbeit finanziert ihm einen Lebensstil, von dem manche nur träumen können. Thomas typischer Tag sieht wie folgt aus: er wacht auf und hält einige Unterrichtsstunden, danach hat er eine Pause, um zu frühstücken und es geht mit einigen Stunden Unterricht weiter. Er verbindet seinen Lehrerjob mit seinem persönlichen Projekt, in welchem er ein Camp für digitale Nomaden aufbaut. Für all die, die seinem Vorbild des alternativen Lebens folgen wollen. Nach dem Mittagessen hat er dann Freizeit und kann den Tag genießen und den Ort erkunden, an dem er sich in diesem Moment befindet.

Das Ziel des Nomadencamps, das er aufbaut, ist es, andere zu ermutigen, ein Leben außerhalb des klassischen Unternehmensumfelds zu leben. Er schafft eine Unterkunft, in der das Gesellschaftsleben hervorgehoben wird und die Philosophie des „Arbeitens und Reisens“ (work and travel) gefördert wird. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr weitere Informationen auf seiner Website finden: www.comjun.net.

Unsere Mission ist es, eine Verbindung zwischen der virtuellen Welt, von der wir mehr und mehr abhängig sind, und der konservativen, echten Welt zu schaffen. Lingoda ist der lebende Beweis dafür, wie so etwas funktioniert. Da echte Menschen auf der ganzen Welt über eine IT Infrastruktur verbunden werden, verbinden wir die virtuelle mit der echten Welt.

Lehrer bei Lingoda

Thomas unterrichtet nun Deutsch für seine Schüler bei Lingoda auf eine einzigartige und persönliche Weise, die er als „mitfühlenden Ansatz“ definiert. Er drückt es wie folgt aus:

„Da ich selbst alleinig eine Fremdsprache erlernt habe, weiß ich, wie hart es sein kann. Das Wichtigste ist, dass man bescheiden bleibt und jeden Schüler dazu ermutigt, so viel wie möglich in der zu erlernenden Sprache zu sprechen.“

In seinen Stunden versucht er sich auf die Bedürfnisse seiner Schüler zu konzentrieren und gegen die natürliche Tendenz – der sich jeder Lehrer konfrontiert sieht – des Überkorrigierens und des Unterbrechens der Schüler anzugehen. Dies erlaubt den Schülern, dass sie mehr Sicherheit in der Sprache gewinnen. Eine der besten Arten und Weisen, um sich zu verbessern und Unsicherheiten abzubauen!

Eines der Dinge, die Thomas am liebsten an Lingoda mag, ist, dass er seinen Zeitplan ganz frei gestalten kann. Er kann mit Menschen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds interagieren. Er mag, dass das Unterrichten immer auch einen kulturellen Austausch mit sich bringt.

Bei einer seiner ersten Unterrichtseinheiten, so wie er es beschreibt, verspürte Thomas etwas Nervosität aufgrund der neuen Situation. Sein Schüler aus Dubai nahm die Stunde nicht sehr ernst. Er hatte Schwierigkeiten sich auf seinen Lehrer einzulassen, da sein Grammatikniveau nicht so fortgeschritten war, wie es hätte sein sollen. Also fand Thomas eine improvisierte Lösung. Er benutzte eine Flashkarte, die er zum Unterrichten seines Sohnes verwendet hatte. Der Schüler empfand dies als eine interessante Wendung der Stunde und war plötzlich zugänglicher.

Und nun, da ihr etwas mehr über Thomas erfahren habt… habt ihr die Chance, ihn in einer eurer Stunden kennenzulernen? 

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