Für das Lernen ist man niemals zu alt

von Lingoda Team
July 31, 2019

Im Zuge des aktuellen Lingoda-Marathons sind wir auf Paul De Stefano, einen Lingoda-Schüler, gestoßen. Er absolviert gerade den Halbmarathon in Spanisch.

Paul ist nicht das, was man sich unter einem typischen Schüler vorstellt. Er lernt weder für einen  Uni-Kurs, noch für eine Beförderung oder Prüfung im Job. Er lernt für sich selbst und seine zukünftigen Vorhaben…

Hallo Paul, erzähl uns doch mal was über dich. Woher kommst du und warum hast du dich für den Lingoda-Marathon entschieden?

Ich bin ein 65-jähriger Arzt in Altersteilzeit und interessiere mich sehr für chinesische Medizin. In diesem Bereich verfüge ich nun über ein umfangreiches Fachwissen. Ich lebe in Santa Fe, in New Mexico, USA. Ich fing damals als Anfänger mit  Spanisch, mit zwei Privatstunden pro Woche, an. Ich hatte eine großartige Lehrerin, Maria, die aus Oaxaca stammt. Eigentlich wollte ich ja einen Sprachkurs direkt vor Ort machen und so quasi in die Sprache eintauchen , aber dann habe ich von Lingoda gehört und dachte: “Erstmal mache ich diesen Halbmarathon”. Ich nahm zunächst sechs Monate Unterricht, bevor ich mit Lingoda startete.

Wie planst du deinen Unterricht?

Zunächst habe ich für die erste Hälfte des Marathons Abendkurse gebucht, bis ich merkte, dass mein Verstand morgens fitter ist. Also setzte ich für die nächsten 15 Stunden Dienstag und Donnerstag 7 Uhr an, bevor mein Privatunterricht um 9 Uhr bei Maria begann. Für die Wochenenden entschied ich mich für 10 Uhr, nach meinen Pilateskurs um 8 Uhr. Sonntags  telefoniere ich mit meinem 35-jährigen Sohn, der in Los Angeles lebt, über Facetime. Davor, um 8 Uhr morgens, baue ich dann zusätzlich noch Unterricht ein.

Was erhoffst du dir von dem Lingoda-Marathon?

Mein passives Wissen wurde als B1.1 eingestuft, daher dachte ich, dass der Lernprozess mit Lingoda mein passives Wissen in aktives Wissen umwandeln könnte. Also nahm ich  Gruppenkurse für A2.1 und A2.2. Die Vielfalt der Lehrer und Schüler im Unterricht bietet einen realistischen Rahmen für die Kommunikation. Wir lernen Sprachen sonst in der Obhut und Geborgenheit unserer Mutter, und irgendwann  muss man mit anderen Menschen sprechen. Lingoda gibt uns die Möglichkeit dazu  in kleinen Unterrichtsgruppen.

Was waren bisher deine persönlichen Höhepunkte beim Sprachenlernen?

Eine große Herausforderung war eine Lektion mit einem Lehrer namens Andrés und einer Schülerin (einer 17-jährigen Russin), die kein Englisch konnte und Spanisch mit einem argentinischen Akzent sprach, da sie mal dort gelebt hatte. Andrés, der eigentlich Kolumbianer ist, fing dann auch an, Spanisch mit argentinischem Akzent zu sprechen Das war eine tolle Erfahrung!

Für das Sprechen war es auch gut ,dassich dafür Komplimente erhielt, wie gut meine Aussprache in Spanisch sei, obwohl ich ja eigentlich muttersprachlich amerikanisches Englisch spreche. Dass wir uns vor jeder Gruppenstundemit drei Sätzen kurz selbst vorstellen sollten, hat mein Selbstvertrauen zusätzlich gestärkt.

Gibt es etwas, das dir im Unterricht mit Lingoda besonders schwer gefallen ist?

Ich bin seit 12 Jahren auf ein Hörgerät angewiesen. Es hilft mir, wenn alle Teilnehmer direkt in die Kamera schauen, weil ich gelernt habe, Lippen zu lesen. Das hilft mir, sie besser zu verstehen-sogar im Spanischen. 

Welche Tipps hast du für die Leute da draußen, die es dir gleich machen wollen?

Um das Beste aus dem Gruppenunterricht rauszuholen, sollte man sich vorab mit Hilfe der tollen Unterrichtspläne, auf den neuen Wortschatz vorbereiten. Zusätzlich sollte man eine Liste mit präzisen Fragen an den Lehrer vorbereiten.

Was erhoffst du dir, wenn du den Marathon abgeschlossen hast?

Ich hoffe, dass es mir gelingt, innerhalb von 90 Tagen 45 Gruppenstunden zu absolvieren. Mein Guthaben von 50% möchte ich dann wiederum für mindestens zwei weitere Monate Lingoda investieren. Fünf Monate zum Preis von drei ist eine Menge!

Mein Anspruch, was Spanisch angeht, ist sowohl in der aktiven, als auch passiven Kommunikation das C1 Niveau zu erreichen. Ich würde gerne auf die Galapagos-Inseln, die  von Ecuador verwaltet, besuchen und meine Spanischkenntnisse erproben. 

Ich bin noch immer hin-und hergerissen,  ob ich meiner exzellenten und freundlichen Lehrerin aus Mexiko gestehen soll, dass ich sie mit Lingoda quasi hintergehe, indem ich dort zusätzlich den Gruppenunterricht nehme…Soll ich sie in dem Glauben lassen, eine bessere Spanischlehrerin zu sein als sie es wirklich ist?

Ein paar Tipps

Als Arzt in Altersteilzeit, der Spanisch lernt, weiß Paul  weiß ein, zwei Dinge darüber, wie man Prioritäten setzt. Nimm dir seine Ratschläge zu Herzen:

  • Mach Unterricht, wenn du am aufnahmefähigsten bist. Bist du ein Morgenmensch oder eine Nachteule?
  • Bereite vor dem Unterricht das Lernmaterial vor, das dir Lingoda bereitstellt
  • Halte zusätzliche Fragen an deinen Lehrer bereit

Also, so gehts! Sollte Paul seiner Lehrerin beichten, warum sich seine Spanischkenntnisse zu dramatisch verbessert haben?!

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