Englische Vokabeln: Grundwortschatz Englisch lernen

Von Jakob Straub
December 16, 2020

Englische Vokabeln sind unerlässlich, wenn du die wichtigste Fremdsprache der Welt erlernen willst. Der Anblick langer Wortlisten entmutigt jedoch viele Lernende und leider fühlen wir uns beim Lernen von Vokabeln oft an Tests in der Schule erinnert. Wir geben Dir ein paar kurze LIsten mit englischen Vokabeln sowie Tipps, die Dir beim Aufbau eines Grundwortschatzes Englisch helfen.

Grundwortschatz Englisch: wichtige englische Vokabeln

Die folgenden Listen enthalten wichtige englische Vokabeln, die du auf jeden Fall beherrschen solltest, um dir die Fremdsprache Englisch anzueignen.

Personalpronomen

ENGLISCHDEUTSCH
Iich
youdu / Sie (formell)
heer
shesie
ites
wewir
youihr / Sie (formell)
theysie

Lustige englische Wörter, von denen du vielleicht noch nie gehört hast.

Häufig benutzte englische Wörter

ENGLISCHDEUTSCH
theder / die / das
andund
oroder
becauseweil
thingDing
suresicher
lifeLeben
companyFirma
carAuto
worldWelt
humanMensch
bodyKörper
familyFamilie
manMann
womanFrau
childKind

Wichtige Verben

ENGLISCHDEUTSCH
to besein
to havehaben
to dotun, machen
to makemachen, fabrizieren
to getbekommen, erhalten 
to usebenutzen
to saysagen
to gogehen
to wantwollen
to givegeben
to lookschauen, (aus)sehen
to seesehen
to knowwissen
to comekommen
to askfragen
to tellsagen, erzählen
to tryversuchen
to eatessen
to thinkdenken
to liveleben

Wichtige Adjektive

ENGLISCHDEUTSCH
small / bigklein / groß
short / longkurz / lang
new / oldneu / alt
youngjung
weak / strongschwach / stark
easy / difficulteinfach / schwer
poor / richarm / reich
good / badgut / schlecht
serious / funnyernst / lustig
beautiful / uglyschön / hässlich
importantwichtig
greatgroß, großartig, toll
same / differentidentisch / anders

7 Fehler, die du beim Sprachaustausch nicht machen solltest.

Die häufigsten englischen Worte

Der folgenden Tabelle kannst du die häufigsten englischen Worte entnehmen, sortiert nach Art: Substantiv, Verb, Adjektiv, Präposition sowie Pronomen, Artikel, Hilfsverben, Adverbien und Konjunktionen, welche in der letzten Spalte zusammengefasst sind. Die Übersicht basiert auf einer Publikation der Oxford University Press mit Fakten zur englischen Sprache: “The Oxford English Corpus: Facts about the language”.

SUBSTANTIVVERBADJEKTIVPRÄPOSITIONSONSTIGE
1timebegoodtothe
2personhavenewofand
3yeardofirstina
4waysaylastforthat
5daygetlongonI
6thingmakegreatwithit
7mangolittleatnot
8worldknowownbyhe
9lifetakeotherfromas
10handseeoldupyou
11partcomerightaboutthis
12childthinkbigintobut
13eyelookhighoverhis
14womanwantdifferentafterthey
15placegivesmallher
16workuselargeshe
17weekfindnextor
18casetellearlyan
19pointaskyoungwill
20governmentworkimportantmy
21companyseemfewone
22numberfeelpublicall
23grouptrybadwould
24problemleavesamethere
25factcallabletheir

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Tipps zum Englisch Vokabeln Lernen

Wortassoziationen bilden

Unser Gehirn kann vernetzte Dinge besser abrufen als einzelne, isolierte Informationen. Als Kinder lernen wir mit allen Sinnen, wenn wir Dingen zum ersten mal begegnen: Wir können eine Zitrone beispielsweise sehen, anfassen, schmecken und riechen. Vokabeln stellen nicht immer einen Reiz für alle fünf Sinne dar, aber du kannst mit einfachen Tricks die Zahl der Wortassoziationen erhöhen, indem du etwa das Wort hörst und nachsprichst und dir ein Bild oder eine Illustration einprägst.

Sehr effektiv sind auch Gesten, die du mit der Hand beim Lernen ausführst. Die Bewegung sollte nicht willkürlich sein und idealerweise die Bedeutung des Wortes wiederspiegeln. Für “to swim”, also das Verb schwimmen, kannst du eine entsprechende Armbewegung machen. Für Substantive kannst du die Form umschreiben. Bei abstrakten Begriffen kann die Geste immerhin den Stimmverlauf nachbilden oder die Silben trennen oder nachzählen.

Schlüsselworte finden

Diese Methode hilft vor allem Anfängern, sich Vokabeln besser merken zu können. Beim Lernen mit Schlüsselwörtern handelt es sich im Grunde um eine Eselsbrücke. Du setzt das englische Wort nicht mit anderen Begriffen der Fremdsprache in Verbindung, sondern mit deutschen Worten. Die Eselsbrücke funktioniert über ähnlich klingende Worte und eine bildliche Verankerung im Gedächtnis, sodass verschiedene Bereiche im Gehirn aktiviert werden.

Um sich beispielsweise Bedeutung und Schreibweise des englischen Wortes “queue” für eine Warteschlange zu merken, kannst du das Wort in Teile zerlegen: “Bei QU denk ich an EUtEr” kann dir helfen, die Buchstaben in die Richtige Reihenfolge zu bringen: Q-U-E-U-E. Stell dir dann Kühe vor, die zum Melken Schlange stehen, und schon bist du bei der Bedeutung.

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Vokabeln thematisch ordnen

Wenn du Wörter im Kontext lernst, benötigst du oft noch weitere Vokabeln zum selben Thema, um dich beispielsweise darüber unterhalten zu können. Englische Vokabeln nach Themenfeldern zu lernen ist daher hilfreich, um im Kopf Verbindungen herzustellen und die passenden Worte zu kennen.

Um diesen Tipp umzusetzen, bieten sich sogenannte Mindmaps an, die du auf Papier oder auch digital, etwa mit einer Software oder einem Online-Tool, zeichnen kannst. Du kannst per Mindmap auf mehreren Ebenen bereits gelernte und neue englische Vokabeln zueinander in Verbindung setzen und mit Themen oder auch Wortfamilien arbeiten. Diese Art der Vernetzung ist effektiv, weil du Vokabeln nicht isoliert lernst, sondern sich die Worte gegenseitig stützen und im Kontext einprägen.

Wir erklären dir im Detail, wie du mit Mindmapping erfolgreich eine neue Sprache lernen kannst.

Lernkartei anlegen und nutzen

Die Lernkartei arbeitet mit Karteikarten, sogenannten “Flash Cards”. Dafür gibt es Apps und Online-Vokabeltrainer, aber wenn du deine Karten tatsächlich von Hand anlegst und pflegst, profitierst du davon, dass man sich Geschriebenes besonders gut einprägt. So funktioniert’s:

  • Beim Anlegen einer Karte schreibst du auf eine Seite die englische Vokabel und auf die andere Seite die deutschen Bedeutungen. Es ist sinnvoll, Verben im Infinitiv zu kennzeichnen und eventuell unregelmäßige Vergangenheits- oder Pluralformen aufzunehmen, etwa “go, went, gone”. 
  • Hast du neue Karten angelegt, prägst du dir diese in einer Lernsitzung ein und verwendest dabei am besten unsere obigen Tipps wie Assoziationen oder Eselsbrücken. Zur Verwaltung deiner Karte brauchst du einen Karteikasten mit fünf Fächern. Nach dem Lernen wandern deine Karten ins erste Fach.
  • Beim Abfragen nimmst du die Karten aus einem Fach und gehst diese durch, indem du die Bedeutung auf einer Seite liest und die Übersetzung aufschreibst, bevor du diese mit der Rückseite kontrollierst. Ist deine Lösung richtig, wandert die Karte ins nächste Fach.
  • Ist das zweite Fach voll, wiederholst du das Abfragen. Kennst du die Bedeutung immer noch, wandern die Karten weiter, ansonsten müssen sie zurück ins vorige Fach.
  • Für eine rückwärtige Übersetzung nimmst du alle Karten aus dem fünften Fach, drehst diese um und platzierst sie im ersten Fach. Jetzt übst du die Bedeutung von Deutsch nach Englisch.

Die Lernkartei ist deshalb so effektiv, weil du die Wiederholung mit einem zeitlichen Abstand vornimmst und einen Überblick hast, welche englischen Vokabeln du schon besser verinnerlicht hast. Außer Flashcards gibt es noch weitere Methoden, schnell eine neue Sprache zu lernen.

Wortschatz passiv und aktiv aufbauen

Um herauszufinden, welche englischen Vokabeln dir fehlen, um alltägliche Situationen zu meistern oder deinen Interessen nachzugehen, musst du dich mit der Fremdsprache beschäftigen. Am besten auf eine Art, die Dir gefällt und mehr Begeisterung auslöst, als der Gedanke ans Vokabeln Pauken.

Setz dich der Sprache aus, indem du Filme und Serien auf Englisch schaust, dir Podcasts anhörst und Bücher, Zeitungen oder auch Comics liest. Dabei kannst du dir aktiv Wörter notieren, die in deinem Wortschatz fehlen und diese dann gezielt lernen und üben. Gleichzeitig wirst du merken, dass du zusätzlich ganz unbewusst weitere Vokabeln aufschnappen wirst und ohnehin mehr versteht, als du vielleicht annimmt. So wächst dein Wortschatz auch passiv.

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