Die 7 einfachsten Sprachen zum Lernen

von Jakob Straub
March 17, 2020
Die einfachsten Sprachen zum Lernen: Frögliche Frau erlernt Sprachen

Je mehr Sprachen du schon sprichst, desto einfacher ist es auch, noch eine weitere neue Sprache zu lernen. Aber trotzdem fängt ja jeder mal irgendwo an. Wie wäre es, als nächstes eine Sprache zu lernen, die du aufgrund deiner schon vorhandenen Englischkenntnisse leicht meistern wirst? Was sind die einfachsten Sprachen zum Lernen?
Hier ist eine Liste mit den 7 Sprachen, die Leute, die Englisch sprechen, leicht lernen können. 

Bereit, mit Lingoda zu lernen?


Welche Sprachen sind für Leute, die Englisch können, am einfachsten zu erlernen?

Englisch ist eine sehr vernetzte Sprache, die mit vielen europäischen und germanischen Sprachen verknüpft ist. Mehr als 50 Prozent aller englischen Wörter haben lateinische oder französische Wurzeln. Die Struktur, das Alphabet sowie die Zusammensetzung der englischen Sprache ähnelt Französisch, Spanisch und anderen lateinischen Sprachen. Dadurch hat der Lerner bei diesen Sprachen einen Vorteil.

1. Spanisch

Spanisch zu lernen gestaltet sich für die meisten Leute mit Englischkenntnissen sehr einfach. Die Rechtschreibung ist unkompliziert, denn viele Wörter werden so ausgesprochen, wie sie geschrieben werden. Englisch und Spanisch haben lateinische Wurzeln, sodass sich im Wortschatz viele verwandte Begriffe finden lassen. Spanisch hat nur zehn Vokale und Diphthonge im Vergleich zum Englischen; Aussprache, Lesen und Schreiben sollten dir somit leicht fallen.

2. Italienisch

Italienisch ist eine romanische Sprache und gehört zur indo-europäiscjen Familie. Dank der lateinischen Wurzeln lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden. Die Konsonanten und Vokale dieser Sprache gehören zu den häufigsten Lauten der Welt, was die Aussprache ziemlich einfach macht. Du wirst festellen, dass sich der Rhythmus im Italienischen leicht nachahmen lässt.

3. Französisch

Auf den ersten Blick wirken Englisch und Französisch sehr verschieden, aber das kommt von der unterschiedlichen Aussprache. Das ist auch tatsächlich der schwierigste Teil für englischsprachige Französischlerner! Wenn du dich intensiver damit beschäftigst, wirst du jedoch feststellen, dass das Französische das Englische stark beeinflusst hat. Beide Sprachen teilen sich viele Wörter aus dem Lateinischen.

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4. Niederländisch

Niederländisch ist sozusagen der Cousin vom Englischen. Niederländisch ist die am dritthäufigsten gesprochene germanische Sprache und teilt einen großen Wortschatz mit dem Englischen. Tatsächlich werden viele Wörter gleich geschrieben, aber mit einer unterschiedlichen Aussprache. Doch Vorsicht: Die vielen verwandten Wörter gehen auch mit vielen sogenannten ‘False Friends’ einher.

5. Schwedisch

Sicherlich bist du schon von selbst draufgekommen: Im Schwedischen gibt es viele Wörter, die die gleichen Wurzeln haben, wie Englische. Die einfache Grammatik mit ähnlicher Reihenfolge der Wörter erleichtert das Lernen. Der große Vorteil im Schwedischen sind die gleichbleibenden Verbformen. Anders als im Lateinischen, wird Schwedisch also nicht so sehr konjugiert und gehört so zu einer der einfachsten Sprachen zum Lernen.

6. Portugiesisch

Nachdem du Spanisch gelernt hast, wird es dir nicht schwer fallen, auch Portgiesisch zu meistern. Das Schwierige an der Sache ist die Aussprache. Daher solltest du dein Gehör ein wenig trainieren. Die Sprache hat jedoch einen schönen Rhythmus, dem man folgen kann. Gemeinsamer Wortschatz macht es noch leichter, diese Sprache zu erlernen und eröffnet dir mehr Möglichkeiten, sie vielseitig zu nutzen. 

7. Norwegisch

Wusstest du, dass Norwegisch und Englisch beides germanische Sprachen sind und sich daher einen großen Wortschatz teilen? Dadurch, dass nur wenig konjugiert wird, ist auch die Grammatik leicht zu verstehen. Die Reihenfolge der Wörter im Satz ist die gleiche wie im Englischen. Die Aussprache wirkt erstmal schwierig, aber denk daran, dass es im Norwegischen viele Akzente gibt – auch wenn du erstmal nicht 1:1 klingst wie ein Muttersprachler, wirst du trotzdem verstanden.

Was genau macht es leicht, eine Sprache zu lernen?

Verschiedene Faktoren determinieren, wie leicht oder schwierig es für jemanden ist, eine Sprache zu lernen:

Muttersprache: Deine Muttersprache ist auch immer dein Bezugspunkt, mit dem du automatisch Vergleiche zu der Sprache ziehst, die du lernen willst. Ähnlichkeiten wie verwandter Wortschatz, also Wörter mit der gleichen linguistischen Herkunft, erleichtern die das Erlernen der neuen Sprache. Das ist zum Beispiel bei Englischssprachlern der Fall, die Französisch lernen möchten.


Lernfähigkeit: Ein gutes Gespür für Grammatik, viel Ausdauer zum Auswendiglernen von Vokabeln, ein fotografisches Gedächtnis oder einfach Talent für die Aussprache, all das kann dir dabei helfen, eine neue Sprache zu lernen. Suche dir die Sprache aus, die sich gut mit deinen Fähigkeiten vereinbaren lässt!

Umgebung: Wie man auch bei zweisprachigen Kindern erkennen kann, ist es förderlich, der Sprache in möglichst vielen Lebenssituation (schon zu jungen Jahren) ausgesetzt zu sein.


Grammatik: Eine vertraute Satzstruktur hilft dir dabei, Parallelen zu deiner Muttersprache zu ziehen.


Aussprache: Sprache bedeutet Kommunikation, von daher ist das tatsächliche Sprechen einer Sprache echt die halbe Miete. Wenn die Sprache deinen Fähigkeiten entspricht und vertraut wirkt, erleichtert das das Lernen massiv. Aber zu guter Letzt musst du natürlich auch Geduld aufbringen und motiviert bleiben beim Lernen der neuen Sprache. Bleib am Ball, dann schaffst du das schon! Und erinnere dich immer daran, warum du eigentlich damit angefangen hast, die Sprache zu lernen.

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Jakob arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller und lebt in Barcelona. Er wuchs nach der Devise “Lesen und lesen lassen” auf und Bücher sind sein Leben. Als erfahrener Geschichtenerzähler schreibt er auf Deutsch und Englisch und hilft als Ghostwriter und Story Coach anderen Autoren, Manuskripte in spannende Geschichten zu verwandeln. Für seine Kunden produziert er vielfältige Artikel zu Themen wie Schreiben, Literatur und Produktivität bis hin zu Marketing, Reisen oder Technologie. Abseits von Buch und Bildschirm beschäftigen ihn Reisen, Klettern und Wandern. Erfahre mehr auf seiner Website, seinem Goodreads Account oder auf Twitter.

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